Baugutachter: rausgeschmissenes Geld oder wirklich sinnvoll?

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  • #97
    Wolfgang R.
    Teilnehmer

    Ich lese immer wieder, man müsse unbedingt einen Baubegleiter nehmen, 4.000 bis 6.000 Euro. Ich habe 2013 ohne gebaut und es ist gut gegangen. Ein halbes Dutzend Kleinigkeiten, ja, aber nichts Dramatisches.

    Ist das nicht vor allem ein Geschäftsmodell? Wer von euch hatte einen und was hat es gebracht?

    #98
    Holger Brandt
    Teilnehmer

    Ich hab als Bauleiter die andere Seite gesehen. Bei einem Haus hat der Estrichleger 5 cm statt 6,5 cm Dämmung unter dem Estrich eingebaut, hätte nach Einzug niemand gemerkt. Der Gutachter war an dem Tag da und hat nachgemessen. Dafür zahlt man ihn. Nicht bei jedem Haus, aber bei Bauträgern und Bauherren ohne Erfahrung würde ich es machen.

    #99
    Kerstin M.
    Teilnehmer

    Wir hatten einen auf Stundenbasis, ca. 85 Euro, und haben ihn an fünf Stellen geholt: Bodenplatte vor dem Betonieren, Rohbau, Dach, Innenausbau und Abnahme. Gesamt waren das etwa 3.100 Euro. Er hat zwei echte Mängel gefunden, einen davon bei der Abdichtung. Alternativ gibt es Pauschalen, dann würde ich im Vertrag genau ansehen, welche Termine drin sind.

    #100
    Wolfgang R.
    Teilnehmer

    Das mit der Dämmschicht überzeugt mich, das hätte ich auch nie gesehen. Trotzdem bleibe ich dabei, dass man nicht für jeden Bautag einen braucht. Punktuell, ok.

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