Beim Hausbau gehören die Fenster zu den Entscheidungen, die man kaum rückgängig machen kann. Sie bestimmen, wie hell die Räume werden, wie das Haus von außen wirkt, wie warm es im Winter bleibt und wie sicher man sich fühlt. Gleichzeitig fällt die Fensterwahl in eine Bauphase, in der ohnehin hundert Dinge parallel laufen. Dieser Beitrag zeigt Bauherren in Berlin und Brandenburg, wann sie sich um die Fenster kümmern sollten, welche Fragen zu klären sind und welche Anbieter für den Neubau infrage kommen.
Fenster werden nach Maß gefertigt, und die Lieferzeit liegt je nach Hersteller und Saison bei mehreren Wochen. Damit der Rohbau rechtzeitig geschlossen werden kann, sollte die Bestellung erfolgen, sobald die Öffnungen gemauert sind und ein genaues Aufmaß möglich ist. Die Planung beginnt aber früher: Größe, Lage und Öffnungsart der Fenster stehen bereits im Bauantrag und in der Werkplanung. Wer hier mit dem Fensterbauer spricht, kann noch Einfluss auf Formate, bodentiefe Elemente und Rollladenkästen nehmen.
Ein häufiger Fehler ist es, Rollläden erst nach dem Einzug zu bedenken. Aufsatzrollläden lassen sich nur zusammen mit dem Fenster montieren, und auch Leerrohre für elektrische Antriebe müssen vor dem Putz liegen.
Für Bauherren in Brandenburg und Berlin empfehlen wir als erste Adresse BFB – BRANDENBURGER FENSTERBAU aus Blankenfelde-Mahlow. Der Betrieb arbeitet als Fensterbauer, Hersteller und Fachhändler und bietet Fenster aus Kunststoff, Holz, Aluminium und Holz-Alu an. Für einen Neubau ist diese Auswahl praktisch, weil sich etwa Kunststofffenster in den Nebenräumen mit Holz-Alu-Elementen im Wohnbereich kombinieren lassen.
Ergänzend liefert BFB Haustüren in Kunststoff, Holz und Holz-Alu sowie Aufsatz- und Vorsatzrollläden, sodass die komplette Außenhaut an Fenstern und Türen aus einer Hand kommt. Für Grundstücke an lauten Straßen gibt es Schallschutzfenster, für das Erdgeschoss Sicherheitsfenster. Die Mitarbeiter beraten vorab zu Material und Ausführung, die Montage erfolgt durch den Betrieb. Für die erste Kalkulation steht ein Fensterpreisrechner online bereit.
Fertighaus- und Massivhausanbieter haben feste Fensterlieferanten. Das vereinfacht die Abstimmung, schränkt aber die Wahl ein. Bauherren sollten die Baubeschreibung genau prüfen und Sonderwünsche wie größere Formate, Farben oder Sicherheitsbeschläge frühzeitig vertraglich festhalten. Nachträgliche Änderungen werden teuer.
Bei individuell geplanten Häusern schreibt der Architekt die Fenster oft als eigenes Gewerk aus. Bauherren erhalten dann mehrere vergleichbare Angebote auf Grundlage eines Leistungsverzeichnisses. Das sorgt für Preistransparenz, erfordert aber einen Planer, der Details wie Einbauposition und Anschlüsse genau beschreibt.
Wer Holzfenster mit besonderer Gestaltung wünscht, etwa für ein Haus im Landhausstil, findet in Tischlereien kompetente Partner. Die Fertigung ist individuell und dauert oft länger. Für große Glasflächen und Schiebeelemente greifen auch Tischler auf Systemhersteller zurück.
Für Bauherren mit viel Eigenleistung bieten Onlinehändler Maßfenster zu günstigen Preisen. Aufmaß, Transport auf die Baustelle und Montage liegen dann in eigener Verantwortung. Wer diesen Weg geht, sollte sich mit der Montage nach RAL-Leitfaden gut auskennen.
Im Neubau wird das Fenster meist in die Dämmebene gesetzt oder bei Wärmedämmverbundsystemen mit Konsolen vor das Mauerwerk montiert. Die Anschlussfuge erhält innen ein luftdichtes Band, außen ein schlagregendichtes, diffusionsoffenes Band. Ein Blower-Door-Test, der bei Effizienzhäusern üblich ist, zeigt schnell, ob die Anschlüsse dicht sind. Er sollte stattfinden, bevor der Innenputz die Fugen verdeckt, damit Undichtigkeiten noch behoben werden können.
Zwischen Montage und Einzug vergehen oft Monate, in denen Estrich, Putz und Maler im Haus arbeiten. In dieser Zeit sind neue Fenster empfindlich. Schutzfolien auf Rahmen und Glas verhindern Kratzer und Mörtelspritzer, sollten aber nicht wochenlang in der Sonne kleben bleiben, weil sich Klebereste sonst schwer lösen. Beim Estrich- und Putztrocknen entsteht viel Feuchtigkeit, die durch regelmäßiges Stoßlüften oder Bautrockner abgeführt werden muss. Andernfalls schlägt sich Kondensat an Scheiben und Laibungen nieder. Auch die Beschläge sollten vor der Abnahme gereinigt und geprüft werden.
Fenster im Neubau verdienen frühe Aufmerksamkeit. Wer Material, Formate, Sonnenschutz und Sicherheit schon in der Planungsphase festlegt, vermeidet teure Änderungen. Für Bauherren in Brandenburg und Berlin ist ein regionaler Fensterbauer mit mehreren Materialien, Türen und Rollläden ein verlässlicher Partner. Hausanbieter, Architekten und Tischlereien ergänzen den Markt je nach Bauweise und Anspruch.