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Eine der vielen Urlaubsbeschäftigungen, die man in Südtirol sehr gut zur totalen Erholung nutzen kann, ist das „sich Fortbewegen auf dem Rücken eines Tieres“, das Reiten. Vor allem in der Nähe des Heimatortes der bekannten Haflinger, z. B. in Jenesien bieten die Gastgeber Reitunterricht und Pferde an, mit denen man nach Lust und Liebe in die Berglandschaft hinausreiten kann. Ponys, Haflinger und andere Rassen werden in zahlreichen Ställen gehalten.
Jenesien, der Hauptort des Salten, ist ein ca. 2900 Seelendorf oberhalb von Bozen und umfasst die Fraktionen Afing, Flaas, Glaning und Nobls. Der Salten ist ein Hochplateau, der Ausläufer des Tschögglberges und ein sehr beliebtes Wander- und eben auch Reitziel von Naturliebhabern.
Entsprechend sind auch die Angebote der verschiedenen Gastbetriebe: Im Angebot stehen Kinderwochen in der puren Natur inklusive täglichem Kontakt mit Pferden, Trekkingausflüge, Tagesausritte. Zu jeder Jahreszeit haben Ausritt und Wanderung über den Salten und in die Wälder des Hochplatteaus, auf dem Jenesien liegt, ihren Reiz. Von 1000 bis 1700 m ü.d.M. auf die Alm kann die Spannweite eines Reitausfluges reichen. Alles in Allem findet man hier auf jeden Fall Erholung für die ganze Familie.

Grundlage für guten Glühwein: Starke Weiß-oder Rotweine
Wenn die Wärme uns verlässt, ist es sehr wichtig, dass wir sie uns selbst irgendwo herholen. Kein „esoterisches Geschwafel“ sondern sehr pragmatisch, wie wir wissen. Manchmal will ich es nicht wahrhaben, dass der Sommer vorüber ist...Leichte Kleidung und entsprechendes Frieren führen dann unweigerlich zu Entzündungen der Atemwege. Was soviel heißt wie: ständiger Husten und Schnupfen und ein gar nicht so gutes Lebensgefühl. Aber dann hab ich es begriffen und beginne, mich mit etwas mehr Kleidung zu bedecken...und mir warme Getränke zu besorgen.
Sehr lecker, aber vielleicht eher für den Abend bestimmt, kann ein guter Glühwein sein. Der süße Zimt- Gewürznelken- und Anisgeschmack und logischerweise der Wein machen das Leben noch einfacher und leichter.
Vor dem Glühwein gabs in der Antike einen römischen Gewürzwein, den "Conditum Paradoxum": Honig wird mit Wein verkocht, dann werden Pfeffer, Mastix, Lorbeer, Safran, Dattelkerne und Datteln dazugegeben. Das Ganze wird dann mit noch mehr Wein verdünnt und voilà, ein rassiges Getränk steht zur Verfügung. Es gab im Mittelalter auch kalte Würzweine, wie der Hypocras, der sogar für medizinische Zwecke verwendet wurde. Logisch wurde er zu seiner Zeit nur in adeligen Familien verwendet.
Heute trinkt man in unseren Breitengraden obengenannten Glühwein, den es in verschiedenen Varianten gibt. Mit gutem Weißwein oder Rotwein als „Grundsubstanz“. Er wird mit Zimt, Gewürznelken, Sternanis und Zitronenschale erhitzt, aber nicht zum Kochen gebracht, da sich der Alkohol sonst verflüchtigt. Dann wird je nach Geschmack gesüßt. Für die leichte Version zu Hause ein kleiner Tipp: Wasser in gewünschten Mengen mit dem Getränk mischen und schon kann man seine Stimmung besser kontrollieren. Der Mindestalkoholgehalt des Glühweins ist auf 7% festgelegt. Ah ja, wie man sofort fühlt, wärmt er ungemein von innen:-). Und ist perfekt für adventliche Aktivitäten im Freien geeignet. So wird er z.B. für die Weihnachtsmärkte in Südtirol zubereitet und ist vor allem im Pustertal auf dem Weihnachtsmarkt in Bruneck, im Vinschgau auf jenem in Glurns oder in Sterzing sehr zu empfehlen. Das sind die sehr kalten Zonen in Südtirol. Die fröhlichen Stunden ergeben sich aber auch in Meran, Bozen und Brixen (wo es im Advent ja auch nicht gerade viele Plusgrade hat) dann ganz von selbst :-).
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