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Immer wieder überlege ich mir, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Ich hätte keine Spesen für das Auto, würde mir Einiges sparen, ich würde mit Abo durch die Gegend fahren und auf diesem Wege nochmal sparen. Das heißt, ich hab viel mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung, könnte manche Reise machen, die so nicht in Frage kommt. Aaaber. Und jetzt kommt der große Gegenpunkt: Dazu müssten die öffentlichen Verkehrsmittel schon in Top Form sein. Die Busse und Züge der SAD, wie die Vinschger oder die Pusterer Bahn sind es, keine Frage. Doch was die Züge der italienischen Bahn so alles zu bieten haben, ist beeindruckend ekelerregend. Allein der Geruch beim Einsteigen in die Waggone spricht für sich. Wenn ich in Österreich oder Deutschland unterwegs bin, gibt es wahrlich nichts zu meckern. Irgendwie wirkt in Italien alles an den Bahnhöfen lieblos. Das hat auch schon ein Mitbürger entdeckt, der ständig mit Videos und Fotos auf diese Missstände aufmerksam macht. Mit Recht, wie ich finde. Das passt alles irgendwie nicht zur Reinheit in unserem Lande.
Der Hagel war ja in Nordtirol so richtig gemein. Eine Gärtnerei in Thaur glaubte sich geschützt, die Scheiben waren aus sicherem Glas. Doch der Hagel belehrte den Besitzer eines Besseren. Der Schaden ist ziemlich groß. Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass uns die Natur etwas mitteilen will. Immer wieder macht sie uns darauf aufmerksam, dass wir etwas mehr Umsicht walten lassen müssen. Und dass wir nicht über alles die Kontrolle haben können...mehr leben in Einheit mit der Natur wäre angesagt.
Zwar denkt man vor allem bei Kaltern und Tramin an den guten Wein in Südtirol, doch auch Eppan hat sich als Weingemeinde ziemlich gemausert. Eppan ist die Gemeinde mit dem größten Weinanaugebiet in Südtirol und hat mit mehr als 20 Kellereien bereits einige Produzenten und sehr gute Weine zu bieten. Die neun Fraktionen liegen idyllisch in Wald, Wiesen und Weinreben eingebettet und sind im Laufe des Jahres immer wieder Mittelpunkt für Veranstaltungen, die sich auch um den Wein drehen. Da Eppan an der Südtiroler Weinstraße liegt, führt hier auch die WeinSafari vorbei, die den interessierten Teilnehmern sehr viel Aufschluss über die Entstehung des Rebensaftes und seiner Sorten gibt. Die Südtiroler Weinstraße erstreckt sich von Nals bis hinunter zur italienisch/deutschen Sprachgrenze bei Salurn und bietet im Laufe eines Jahres immer wieder aufschlussreiche Veranstaltungen, die den Liebhabern zum Genuss und den wissenschaftlichen Typen zu noch mehr Info über Weine bringen.
Er wird gerne gefeiert, der Wein. Vor allem in Orten, wo er zu Hause ist. Die edlen Säfte sind auch was Besonderes, wenn sie mit Leidenschaft produziert wurden. Und dass sie das mit Leidenschaft tun, kann man von Winzern und Kellermeistern schon behaupten. Im Laufe des Jahres hat der Weinbauer gar Einiges in die Wege zu leiten, um Trauben reifen zu lassen, die Qualität zu bieten haben. Das Reben schneiden, das Binden, das Auslichten und das Freimachen der Trauben von überflüssigem Laub im Sommer nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Natürlich sollten die Reben noch vor jeglicher Krankheit geschützt werden, damit die Trauben in Ruhe und kraftvoll reifen können. Nach der Ernte ist Ausruhen angesagt, wobei damit nicht behauptet werden soll, dass nichts mehr zu tun ist. Nun wird an den Gerüsten der Pergeln oder Guyotanlagen gearbeitet, damit sie bei Beginn der nächsten Saison in perfektem Zustand sind. Nun beginnt die spannende Arbeit der Kellermeister in den großen und kleinen Kellereien. Nur beste Ware und gutes Feeling der „Macher“ garantieren einen Wein, der Eindruck macht. Zurück zum Feiern. In Tramin wird vor Allem der goldenen Gewürztraminer angebaut. Er ist beliebt, weil er seinen ganz eigenen Charakter hat und bekommt auch regelmäßig (alle 2 Jahre) sein Symposium, abwechselnd mit dem Fest, das sich Gewürztraminer Weinstraße nennt. 2010 ist dieses Fest dran und zwar am 16. Juli auf dem Rathausplatz in Tramin. Ich freu mich schon drauf, denn meist trifft man auf so einer Veranstaltung gesellige Menschen, mit denen man seinen Spaß haben kann. Und das ist eine sehr positive Art, meine Freizeit zu verbringen.
Es ist soweit, die warme Jahreszeit ist endgültig wieder da. Sommerliche Temperaturen bringen uns zum Schwitzen, Schatten wird wieder sehr wertvoll und etwas zum Trinken sollte man immer dabei haben. Aber gerne!
Sport in allen Varianten wird wieder sehr aktuell und auch im Tennis gehts wieder aufwärts - aus Südtiroler Sicht. Fitness ist generell grad wieder ein wichtiges Thema :-).

Uups, da waren mehrere Erstlingswerke auf den Filmfesttagen – nicht nur jenes des Regisseurs aus dem Passeiertal – auch welche aus dem italienischen Italien. Und einer davon hat sich zum besten Spielfilm im Wettbewerb küren lassen dürfen. „Dieci inverni“ von Valerio Mieli zeichnete sich durch Stilsicherheit aus und zeugt von großem Talent des Regisseurs. Auch „Waffenstillstand“ von Lancelot von Naso wurde lobend erwähnt.
Unter den Dokumentarfilmen gewann „La bocca del lupo“ von Pietro Marcello und den Publikumspreis gewann „Die Frau mit den fünf Elefanten“ von Vadim Jendreyko.
"Philipp J. Pamer"> konnte im Laufe der Filmtage wertvolle Erfahrungen sammeln und mit „Bergblut“ etwas von der Geschichte seines Landes erzählen...auch ein Gewinn, der ihm in Zukunft Vorteile verschaffen wird.

Vor nicht allzu langer Zeit hab ich geschrieben, dass es sehr kalt wäre rundherum. Und jetzt kann ich schon fast das Gegenteil behaupten. Wenn die Sonne herauskommt, wärmt sie schon sehr intensiv. Die Blumen strecken schon ihre grünen Spitzen aus der Erde, an manchen geschützten Orten wie dem Frühlingstal hier in der Nähe, blühen schon die großen Schneeglöckchen, die man auch Märzenbecher oder Frühlingsknotenblume nennt. Bald werden die Leberblümchen folgen und die Primeln mit ihrem gelben Akzent den Waldboden farblich auffrischen.
Den Frühling erkennt man auch an der steigenden Aktivität der Menschen. Veranstaltungen reihen sich wieder aneinander. Musikwettbewerbe, Theateraufführungen, Konzerte … die Lust am Leben steigt und bald können wir wieder in T-Shirt und Sandalen durch die Gegend laufen. Darauf freu ich mich schon.

Ohhh, was les ich da? Mein Körper gewöhnt sich grad immer wieder an die zweistelligen Minusgrade, die er so gar nicht aus dem Leben kennt. Doch -47° Celsius in unmittelbarer Nähe...das habe ich mir nicht erwartet! Busa di Manna nennt sich die Senke, oder Doline im Trentino, die aber – das hat mich wieder getröstet – auch im Sommer nicht mehr als – 15°C zu bieten hat. Die Gegend liegt auf 2550 Metern Höhe im Dolomiten Massiv von Pale di San Martino. Und in dieser Busa di Manna maß man am 18. Dezember 2009 eben diese -47° C. Inzwischen hat sich die Luft dort wieder etwas erwärmt...es hat nur mehr -37° C :-). Diese Kälte macht das schönste Event im Eis nicht mehr wett und ich glaub, ich muss ganz dringend die Frostfestigkeit meines Autos nochmal überprüfen...

Ich will ja nicht prahlen, aber es ist so erhebend, wenn wichtige Dinge im eigenen Land geschehen. Und wenn das auch in der Vergangenheit so war, heißt das, dass es immer schon ein Flair von Würde und Stil im Land gab. Meran, unsere Kurstadt z.B. war über mehrere Jahrhunderte lang die Landeshauptstadt des gesamten Tirol. Daher stammen auch die schönen alten Bauten im Zentrum und in Obermais. Woher Meran seinen Namen hat, weiß ich nicht, doch auf jeden Fall hat die Stadt auch Sissi, der Kaiserin von Österreich sehr gut gefallen. Sie kam nämlich zur Erholung hierher und wusste das mediterrane Klima wohl zu schätzen. Ich wüsste das auch, wenn ich denn soviel Urlaub hätte wie die Kaiserin von Österreich Ungarn :-)). Doch heute kann ich die neuen Thermen genießen und das geht auch an einem Wochenende. Auch gut!
Also wenn ich jemandem eine Region zum Urlaub machen in Südtirol empfehlen müsste, ich würde nicht einmal nachdenken und das Pustertal nennen. Das Pustertal zweigt bei Schabs vom Eisacktal ab und verläuft bis nach Osttirol und Lienz. Bei Bruneck zweigt das Tauferer Ahrntalvom Pustertal ab, und dieses Tal ist ein wahrer Geheimtip, noch jedenfalls. Mit seinen 80 Dreitausendern ist es ein Eldorado für Aktivurlauber, im Sommer als auch im Winter. Und wer nicht hoch hinaus möchte, der kann diese eindrucksvolle Bergwelt einfach von unten geniessen. Und da wäre noch das Gadertal, das bei Sankt Lorenzen vom Pustertal abzweigt. Anfangs relativ unspektakulär, weiter taleinwärts dafür umso imposanter – in Alta Badia, der südlicheren Talregion, ragen die Dolomiten in die höhe und bilden eine Urlaubskulisse par excellence! Das muss man einfach mal erlebt und gesehen haben. Natürlich hat auch das Antholzertal und das Gsiesertal einen besonderen Reiz, aber Alta Badia... tja, ich empfehle Ihnen einfach, sehen Sie sich das Tal einfach mal an und bilden Sie sich Ihre ganz eigene Meinung. Ich bin mit sicher, Sie werden begeistert sein!