Wie andere Vertreter aus der Gattung der Zitrusfrüchte, ist auch der Mandarinenbaum ein wunderschöner kleiner Baum, der in unseren Breiten am besten im Kübel gehalten und frostfrei überwintert wird. Doch ein wenig Geduld braucht man schon, denn der Mandarinenbaum wächst nur langsam zu seiner endgültigen Größe von rund 1,20 Metern heran. Und obwohl die Pflege von Zitruspflanzen immer noch als kompliziert gilt, ist das nicht wahr. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit meinem Mandarinenbäumchen gemacht.
Pflege
Wie jede andere Art der Zitruspflanze auch, liebt der Mandarinenbaum ein warmes Plätzchen in voller Sonne. 18°C bis 27°C mag er am liebsten. Mein Mandarinenbaum steht im Sommer auf der sonnigen, windgeschützten Terrasse. Da bekommt ihm ausgesprochen gut. Bei sehr warmer Witterung besprühe ich ihn täglich mit Wasser. Am besten ist dafür der frühe Abend geeignet, wenn die Sonne die Blätter nicht mehr verbrennen kann. Vorsichtig sollte man mit dem Gießen sein – zuviel Wasser ist tödlich für den Mandarinenbaum. Ich gieße immer dann, wenn sich die Oberfläche des Pflanzsubstrats trocken anfühlt. Am besten eignet sich Regenwasser zum Gießen, aber auch normales Leitungswasser kann man nehmen. Gedüngt wird bei idealen Lichtverhältnissen das ganze Jahr über, ansonsten nur im Sommer.
Überwinterung
In unseren Breiten ist der Mandarinenbaum nicht winterhart und muss an einem frostsicheren Ort überwintert werden. Ideal sind dabei 12°C bis 14°C. Sehr empfindlich reagieren Mandarinenbäume meiner Erfahrung nach auf sehr starke Temperaturunterschiede. Deshalb schaffe ich mein Mandarinenbäumchen immer dann in sein Winterquartier, wenn die Temperaturen auch draußen auf 12°C bis 14°C gesunken sind. Ideal für die Überwinterung ist natürlich ein Wintergarten, weil hier dem Bäumchen auch während der kalten Jahreszeit genügend Licht zur Verfügung steht. Doch auch ein Keller oder eine Garage eignen sich für die Überwinterung.