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Ich verabschiede mich heute aus Blogruf, denn ich habe meinen Umzug abgeschlossen. Man findet mich ab sofort unter
http://frankinformiert.wordpress.com
Der Einstiegstext, der die Linie von hier aus sozusagen weiterführt, ist dieser.
Zurzeit gibt es in Dresden zwei Ausstellungen im Bereich Aquaristik/Terraristik: Erstens die Aquaristik-Ausstellung im Felsenkeller und zweitens „Land der Reptilien“. Zu letzterer komme ich gleich. Die im Felsenkeller besuchte ich heute. Ich war bereits bei der vorherigen (2007) und es war eigentlich wieder ganz interessant. Ich hatte zwar das Gefühl, dass 2007 einige Aquarieneinrichtungen etwas interessanter waren, aber das kann täuschen. Außerdem müssen solche Ausstellungsbecken auch immer gepflegt werden und da können zu komplizierte Einrichtungen schnell zum Störfaktor werden. Insofern muss man da schon Kompromisse finden zwischen „gestalterisches Meisterwerk“ und „noch halbwegs saubermachbar“. Jedenfalls fand sich im Felsenkeller eine recht gute Mischung aus bekannten und etwas spezielleren Aquarienfischarten. Nicht so toll fand ich die Einrichtung der ebenfalls vorhandenen Terrarien – die waren teilweise etwas zu funktional gehalten. Auf gar keinen Fall trifft das aber auf die Schildkrötenbecken zu, vor allem auf die der Wasserschildkröten. Das sind richtig toll gestaltete Aquaterrarien. Sowohl optisch, als auch artgerechte Haltung betreffend. Die Ausstellung läuft noch bis zum nächsten Wochenende.
Da ich nun einmal unterwegs war beschloss ich, noch die Ausstellung „Land der Reptilien“ zu besuchen. Krasser hätten die Unterschiede kaum ausfallen können. Ich habe noch nie eine so schlechte Tierausstellung gesehen. Fangen wir mal an mit den gezeigten Arten: Man sieht höchst außergewöhnliche Tiere wie Bartagame (so etwas haben bisher nur ganz wenige Terrarianer lebend gesehen), Rotwangenschmuckschildkröte, Boa Constrictor (Abgottschlange), Tigerpython, Anakonda, Aga (Riesenkröte), Blauzungenskink, Tokkeh … und natürlich den unvermeidlichen Grünen Leguan. Also (Ironie Ende) Tiere, die man aus jedem Zoo und ansonsten sogar aus Zoohandlungen kennt. Es sind wirklich kaum Tiere vorhanden, die etwas unbekannt sind. Das schlimmste ist aber die Einrichtung der Terrarien, wenn man den Begriff dafür überhaupt gelten lassen kann. Es gibt nirgends Versteckmöglichkeiten für die Insassen – die Besucher haben schließlich 12 € bezahlt und sollen sie nun auch sehen dürfen. Es ist zwar meist ein hervorstehender Teil an der Rückwand vorhanden, der etwas Schatten wirft, aber immer nur so, dass der kleine Bereich darunter weiterhin voll einsehbar bleibt. Was das auch nur ansatzweise mit artgerechter Haltung zu tun haben könnte, bleibt ungeklärt. Pflanzen sind grundsätzlich aus Plastik – alles andere würde ja nur zu viel Arbeit machen. Die wunderschönen Kakteen in den Skorpion-Becken waren aber möglicherweise nicht aus Plastik. Sondern aus Keramik. Kurz gesagt: Alles muss so billig wie möglich sein, die Rückwand - passend zu den Pflanzen – auch aus Kunststoff, damit man alles schnell mit dem Schlauch ausspritzen kann, falls Saubermachen angesagt ist. Bei den Schildkröten gab es gerade Leckerli – offensichtlich hatte jemand auf der nächsten Wiese kurz die Sense geschwungen und einen Armvoll Gras mitgebracht. Und da hatten die Schildkröten wirklich Glück, denn es waren tatsächlich einige Löwenzahn- und Kleeblätter mit im Gras. Gegenüber lagen apathische Krokodile hinter einem dünnen Zaun aus dem nächsten Baumarkt. Von einer Schutzabsperrung zwischen Besucher- und Krokodilzone war nichts zu erahnen. Aber die Krokodile tun bestimmt schon lange niemandem mehr etwas. Eine Tafel im Hintergrund wies auf die nächste Präsentations-Show um 16 Uhr hin. Da ist dann wieder das nächste "fröhliche Krokodil-Herumschwenken" angesagt und bei dieser Behandlung kapituliert wahrscheinlich auch die blutrünstigste Bestie nach einigen Jahren. Mit im Krokodil“gehege“ saß ein Aufpasser. Der wirkte genauso apathisch wie die Panzerechsen. Wahrscheinlich soll er verhindern, dass spielende Kinder die Krokos verschieben oder kaputt machen. Hoffentlich reagiert er dann auch schnell genug.
Fazit: Ich will hier nicht gleich einen Boykott-Aufruf starten, denn es gibt schlimmere Dinge in der Welt. Aber empfehlen kann ich es absolut nicht. Und man muss so etwas ja nicht noch unterstützen – dass ich es selbst getan habe, reicht schon. Zum Ausgleich hoffe ich, dass Google das hier schnell findet. Deshalb auch die eindeutige Überschrift. Wenn man Reptilien ansehen will, sollte man lieber in den Zoo gehen. Dort sieht man interessantere Arten, besser eingerichtete Terrarien und es ist sogar billiger. Genaugenommen ist sogar das beliebte Wort „preiswerter“ hier einmal die zutreffende Bezeichnung. Im Zoo wird man leider eventuell den einen oder anderen Frosch im Terrarium suchen müssen, aber dadurch rennt man auch nicht so schnell an den Becken vorbei.
Ja, das ist leider so, wie sich diese Woche herausgestellt hat. Der Grund liegt darin, dass sich zu viele Wähler auf den Wahl-O-Mat verlassen haben. Dessen Ergebnisse wurden aufgrund von Darstellungsfehlern in einem bekannten Internetbrowser falsch angezeigt. Der Hersteller arbeitet derzeit mit Hochdruck an einem Patch für dieses Problem. Sobald das Softwareupdate vorliegt, wird die Wahl wiederholt. Benutzer von Google Chrome müssen nicht erneut zur Wahl gehen, da hiermit eine korrekte Anzeige gegeben war. Für alle, die sich nicht mehr sicher sind, welchen Browser sie verwendeten, hat das Bundesinnenministerium auf direkte Anweisung Herrn Schäubles eine Hotline eingerichtet. Dort kann sich jeder Wahlberechtigte erkundigen, mit welchem Browser er den Wahl-O-Mat zuletzt aufrief.
Ich wurde heute auf folgende hübsche Aktion aufmerksam gemacht, bei der eine Künstlergruppe Angelika Merkel bei Ebay versteigert hatte: „Zustand gebraucht, visionslos“. Das ist schon eine lustige Idee, obwohl es ja laut Ebay-Grundlagen gar nicht geht - aber egal. Deshalb hat die Künstlergruppe es auch bei Ebay auf den Philippinen gemacht, wo man die Regelungen betreffs Kanzlerinversteigerungen anscheinend etwas lockerer hält. Die Sache ist vorzeitig abgebrochen worden, wobei der Ausgang sehr interessant gewesen wäre. Auch, was das für alle Beteiligten für Konsequenzen gehabt hätte. Wie hoch waren eigentlich die Versandgebühren? Als Päckchen geht die Merkel doch sicher nicht mehr durch?
Ist aber auch egal. Was mich an der Sache beschäftigt hat: Wieso ist es erwähnenswert, dass die Initiatoren eine Künstlergruppe sind? Ist das nicht völlig nebensächlich? Wäre die Aktion uninteressanter gewesen, wenn es eine Gruppe von Maurern oder Kleingärtnern getan hätte? Oder ist umgekehrt jede Menschengruppe, die eine mehr oder weniger lustige Aktion macht, automatisch eine Aktionskünstlergruppe? Fragen über Fragen. Ich denke aber, die Versteigerer haben das aus Gründen der rechtlichen Absicherung getan, sich so zu bezeichnen. Denn für den Normalmenschen könnte es recht unangenehme juristische Konsequenzen haben, einfach mal so die Kanzlerin zu versteigern. Doch wenn man nachher sagen kann: „War aber Kunst!“, dann ist man fein raus. Denn welcher halbwegs intelligente Mensch wird sich schon auf dieses intellektuelle Glatteis begeben, eine Sache zu kritisieren, wenn sie doch ganz klar als „Kunst“ deklariert wurde. Wo es doch das Prinzip der "künstlerischen Freiheit" gibt? Man stellt sich doch sofort ins gesellschaftliche Abseits, wann man so etwas kritisiert. „Der hat ja aber auch gar keine Ahnung“, werden sofort alle über einen tuscheln. Und wer will das schon?
Wenn unsere Politiker etwas pfiffiger wären oder bessere Berater besäßen, hätten sie dieses Konzept längst selbst aufgegriffen. Hartz4? War Aktionskunst! Oder Konzeptionismus oder sowas. Sofort wären alle Kritiker stumm und die Gebildeten unter den Hartzies würden wieder SPD wählen.
Jedenfalls wird man da schon neidisch, was in der Hauptstadt so los ist. Wie trübe sieht es dagegen bei uns in der Provinz aus? Bei uns streitet man sich bestenfalls um eine Kunstaktion, bei der trübes Kanalisationswasser betrachtet werden kann. Das ist schon seit einiger Zeit angedacht: Es soll mitten in der Stadt ein Treppenstieg hinunter zur Kanalisation gebaut werden, wo man einen Blick in die Kanalisation und auf „hinter einer Glasscheibe träge dahinfließendes Mischwasser“ werfen kann.
Dagegen ist nicht viel zu sagen, denn die Kanalisation ist schon etwas sehr wichtiges und interessantes. Die Stadtwerke hatten im letzten Jahr Führungen darin angeboten und waren überrascht von dem hohen Interesse der Dresdner. Ja, insofern kann man gern eine solche Sache bauen, wenn es doch offensichtlich Interesse dafür gibt.
Nun hat das aber ausgerechnet eine Künstlerin bei einem Wettbewerb als Projekt eingereicht und damit gewonnen. Und nun haben einige Kommunalpolitiker und die „Dresdner Morgenpost“ in dem Zusammenhang Worte wie „Klo-Kino“, „Fäkalkunst“ und sogar „Kloakenkunst“ verwendet. Das sorgt natürlich für Diskussionen, zumal „Kloakenkunst“ auch schon von den Nazis verwendet wurde. Einerseits dürfte der betreffende Abgeordnete, der zuerst „Kloakenkunst“ ausgesprochen hat, sicher nicht der intelligenteste sein. Ich hoffe, dass er in einer Partei ist, die ich nicht wähle. Andererseits stelle ich mir das Politikerleben in der Beziehung auch wieder recht kompliziert vor: Vor jeder Wortmeldung sollte man die Liste aktuell politisch unkorrekter Wörter überfliegen, denn wie schnell kann die Karriere sonst beendet sein! Das wäre mir zu anstrengend. Und was soll das eigentlich? Wenn man sich die Bedeutung des Wortes Kloake mal ansieht, ist das - wertungsfrei betrachtet - eine völlig korrekte Bezeichnung.
Aber da es nun einmal Kunst ist (wurde ja von einer Künstlerin eingereicht) kann man nicht so unsensibel damit umgehen. Wenn es allerdings nicht von einem Künstler ausgelöst worden wäre – na dann wäre es etwas anders. Angenommen, die Stadtwerke hätten sich nach dem festgestellten Interesse der Dresdner an ihrer Kanalisation in Absprache mit der Stadt folgendes überlegt: Wir öffnen an einer Stelle einen Abschnitt der Kanalisation, damit sich das immer alle Interessenten ansehen können. Dazu beauftragen wir völlig unkompliziert einen Architekten, einen Eingang zu entwerfen, den wir anschließend bauen werden.
Wenn es so gelaufen wäre, dann hätten wir den Kanalisationszugang nach der entsprechenden Zeit einfach und kaum jemand würde kulturpolitische Gedankenkomplexe dazu entwerfen.
Ob der Entwurf nun von einem Architekt, oder einer Künstlerin stammt: Sachlich betrachtet, ändert das nichts am (künftigen) Ist-Zustand des Ergebnisses. Es wird nur ein Bauwerk sein, nichts weiter. Eine Treppe nach unten, eine Glasabdeckung. Aber da der Urheber die Bezeichnung „Künstler“ trägt, ist das Ergebnis logischerweise Kunst, und somit auf einer viel höheren Ebene zu diskutieren. Das ist das Prinzip der Andy-Warholschen Suppenbüchse: Irgendwer behauptet, etwas sei Kunst. Und solange keiner widerspricht und im Gegenteil ausreichend viele Menschen „ja, stimmt!“ sagen, dann ist es wirklich so. Es gibt ja keine nachprüfbaren Kriterien für Kunst. Dazu fällt mir spontan Max Goldt’s „Wie gut, daß ich ein Künstler bin!“ ein.
Wenn der Künstler sich früh ein Brötchen schmiert, ist das auch nicht gleich Kunst.
Es sei denn, es ist gerade ein Sammler anwesend.
Nun habe ich schon wieder bereits seit einem Monat hier nichts veröffentlicht. So geht es natürlich nicht - als Blogger hat man immerhin auch eine gewisse Verantwortung gegenüber seinen Lesern. Man fragt sich als solcher bestimmt auch, wo denn beim Autor die anfängliche Begeisterung hin ist? Ist auch bei ihm inzwischen die typische Ernüchterung gegenüber dem Web 2.0 eingetreten?
Insofern wenigstens zunächst folgende Info: Meine dramatische Meldung vom 1. Juli, als ich Post von den Anwälten erhielt, scheint sich in Luft aufgelöst zu haben. Es kamen keine weiteren Schreiben oder Anrufe. Anscheinend kann man eine modifizierte Unterlassungserklärung doch erst einmal als sinnvollen Schritt betrachten, falls man abgemahnt wird. Vielleicht dauert es aber noch mit dem nächsten Drohschreiben, denn die Anwaltskanzlei nennt sich ja „Waldorf“. Und möglicherweise sind sie noch mit dem Buchstabentanzen des kompletten Textes beschäftigt.
Ich hatte übrigens kurz überlegt, ob ich künftig Sony-CDs boykottiere. Aber da Sony vor einigen Jahren Columbia aufgekauft hatte, ist leider auch Bob Dylan über diesen Umweg bei Sony unter Vertrag. Daran scheitert es bereits wieder.
So wollte ich die Überschrift erst nennen, weil ich das irgendwie witzig fand. Die Nationale Front – Ältere werden sich erinnern – war ja diese Einheitssoße aller Parteien in der DDR. Und heute Abend stellten sich alle aktuelle Kandidaten zur Landtagswahl im Elbhangtreff vor. Okay - „Nationale Front“ zu sagen, wäre in der aktuellen Situation nicht mehr korrekt angesichts unserer neuen Nationalen Front, also der NPD. Die war auch als einzige Partei nicht mit eingeladen. Ebenfalls nicht anwesend war der Vertreter der FDP, allerdings war er eingeladen und verhindert.
Fazit der Aktion: Völlige Ratlosigkeit bei mir. Denn es scheint mittlerweile absolut egal zu sein, wen man wählt. Alle sind nahezu gleich. Alle Kandidaten äußerten sich zu den gestellten Fragen grundlegend ähnlich oder waren sogar komplett einer Meinung. Vielleicht lag es an unseren falschen Fragen, vielleicht hatte Herr Kaboth, der Moderator, falsche Themen herausgesucht - ich weiß es nicht. Beim Heimradeln kam mir der Gedanke, dass ich ohne moralische Bedenken durchaus das erste Mal im Leben CDU wählen könnte, wenn es doch schon so egal ist. Denn anscheinend wird die sowieso gewinnen. Dabei war ich drauf und dran, einfach einmal Fünfe gerade sein zu lassen, und den Grünen alles durchgehen zu lassen, was sie in den letzten Jahren so verbockt hatten: Den befürworteten Afghanistan-Krieg, die etwas undemokratische Verhaltensweise in Dresden nach einem gewissen Bürgerentscheid, die Existenz von Frau Jähnigen, Antje Hermenaus letzten Artikel in der TAZ, worin sie nachwies, dass der Mord an der Muslimin al Sherbini von dem Russlanddeutschen Alex W. irgendwie auf die DDR zurück zu führen sei … Schwamm drüber! Einfach nicht mehr vor jeder Wahl ewig nachdenken, sondern wieder wie damals, nach `89, stur die Grünen wählen. Erstens, weil das Bündnis 90 darin aufgegangen ist (auch wenn es inzwischen eigentlich nicht mehr existiert) und weil sie zweitens angeblich etwas mit Naturschutz am Hut haben, den ich ja auch nicht so völlig abwegig finde.
Also – man kann die durchaus wählen. Genauso gut aber auch die Linken. Oder die SPD. Völlig schnuppe. Und insofern ist die Überschrift bei diesen Kandidaten der Einheitsbreifront auch wieder gar nicht so falsch. Letzten Dienstag kamen wir auf das Thema Wahl: „Gehst Du eigentlich wählen?“, und als Antwort kam von jemandem: „Naja … Eigentlich ist es ja Unsinn. Aber ich werde schon gehen, damit die braune Scheiße sich nicht zu sehr ausbreitet …“ Das ist schon richtig. Aber auch falsch. Denn es wird (bis auf einer) von allen Parteien als wichtiger Grund angeführt, doch bitte wählen zu gehen: Um die NPD zu behindern. Warum man die anderen Parteien aber sonst noch wählen sollte, können die allmählich selbst nicht mehr erklären. So war die Funktionsweise von Demokratie ursprünglich nicht gedacht.
Zumindest könnte das dann folgendermaßen aussehen (muss man von unten nach oben lesen, aber wem sag ich das...)
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So, Feierabend. Gleich in nächste Kneipe gefahren, ordentlich einen twittern, äh zwitschern!
5:13 PM Aug 7th from TwitterTheke
Festgestellt, dass ich heute alle Mails mit max. 140 Zeichen beantwortet habe.
4:54 PM Aug 7th from web
Sendung geuppt. Finde Beitrag “Entengrütze” (6:27 min) bissel daneben. Aber so sind sie halt, diese jungen Leute (bin wohl schon zu spießig)
4:21 PM Aug 7th from TwitterSchreibtisch
Micha K. holt Kameras ab. Warum nennen Eltern ihre Söhne eigentlich erst Michael, wenn sie dann sowieso von allen nur Micha gerufen werden?
3:45 PM Aug 7th from TwitterSchreibtisch
PC im Studio startete nicht. Mein erster Vorschlag: Windows neu installieren. Dann doch erstmal mit Strom anschalten probiert. Wieder was gelernt.
1:14 PM Aug 7th from TwitterStudio
Soeben war Rentner hier. Wollte wissen, ob wir Kameras reparieren. Nein! gesagt, er wollte Kamera trotzdem zeigen. Angst gehabt, Urlaubsfotos ansehen zu müssen. Gerade noch gut gegangen.
11:03 AM Aug 7th from TwitterSchreibtisch
Hab schon 2 Followers! Horst Schlämmer kenn ich, aber wer ist dieser Schäfer-Gümbel?
10:51 AM Aug 7th from TwitterSchreibtisch
(*nerv*) der digitalen Welt besser auskennt als andere, kennt nicht einmal digitale Videoformate? Da kommen Zweifel auf…
10:47 AM Aug 7th from TwitterSchreibtisch
Anruf von Piratenpartei, ob wir Video auf DVCPro kopieren können? Anrufer weiß aber nicht, was das ist. Eine Partei, die sich angeblich mit
10:46 AM Aug 7th from TwitterSchreibtisch
Gearbeitet: Studio sauber gemacht. Deo hat voll versagt, war klatschnass. Hab allen gesagt, hätte mich mit Wischwasser bekleckert.
10:45 AM Aug 7th from TwitterSchreibtisch
Schon wieder neuer Blog im Netz! Irgendwann ist es voll (das web) und dann passt nichts mehr hinein! Und dann will’s wieder niemand gewesen sein.
9:14 AM Aug 7th from TwitterSchreibtisch
(schon wieder!) geben wollte.
9:06 AM Aug 7th from TwitterSchreibtisch
(ach ja – nur 140 Zeichen!) allen Ampeln bei Rot gefahren! War wahrscheinlich eine Sozialarbeiterin, die Kindern ein abschreckendes Beispiel
9:05 AM Aug 7th from TwitterSchreibtisch
Früh von anderem Radfahrer überholt worden. War auch noch eine Frau! Wenn der Tag schon so beginnt… Die blöde Kuh hat aber getrickst, ist an
9:03 AM Aug 7th from TwitterSchreibtisch
Abends im Wald blindes Anschleichen an Blindschleichen geübt. Nichts gefunden, war zu dunkel.
10:03 PM Aug 6th from TwitterWood
Beschlossen, auch zu twittern. Machen ja alle, scheint voll angesagt zu sein. Sagt man noch „voll angesagt“? Gleich mal googeln!
5:43 PM Aug 6th from web
Gestern wurde ich auf mein Versäumnis hin gewiesen, dass ich hier überhaupt noch nichts zu Michael Jacksons Tod geschrieben habe. Das ist unprofessionell von mir - immerhin schreiben alle darüber. Okay, eigentlich wären zunächst noch einige Anmerkungen zum Weltkulturerbetitelverlust Dresdens angebracht, aber dank Michael Jackson war das schnell wieder aus den Medien verschwunden. Ich denke, dass folgende Theorie einiges erklärt: Jackson wurde in Wahrheit von gedungenen Killern im Auftrag der Dresdner Stadtverwaltung hinterrücks ermeuchelt, um die Medien abzulenken. Ich halte das für völlig plausibel, zumal die Idee von mir selbst stammt.
Es deutet auch folgendes auf die Richtigkeit meiner Theorie: Im Forum von Spiegel Online lagen die Themen „Was bedeutete Michael Jackson für Sie?“ und Michael Jackson - Genie oder "Monster"?“ sofort vor „Dresden nicht mehr Weltkulturerbe - richtige Entscheidung?“. Dresden hält sich zwar noch recht gut im Ranking, wird aber dank Michael noch schneller aus der Öffentlichkeitswahrnehmung verschwunden sein als ohne ihn.
Aber zurück zum Thema: Michael Jackson. Der wird ja von Sony vertrieben. Das mit dem „Vertreiben“ ist jetzt nicht so gemeint, wie mit „Böse Geister vertreiben“ oder „Monster vertreiben“, sondern im Sinne von „Musik verkaufen“. Eine Bemerkung mit „Monster“ im Zusammenhang mit Michael Jackson ergibt für mich ohnehin keinen Sinn.
Aber zurück zum Thema: Sony. Um die Rechte von Sony kümmern sich anscheinend auch die Anwälte der Kanzlei Waldorf aus München. Von dieser Kanzlei erhielt ich letzte Woche einen sehr dicken Brief. (Jetzt bin ich endlich beim Thema). Ich sollte ihnen 856 € überweisen. Möglichst schnell. Eine zügige Überweisung würde mir vor Gericht positiv angerechnet werden. Weil ich mir ja – entgegen der gesetzlichen Grundlagen – ein Album der Gruppe Glasvegas illegal über Bittorrent herabgedownloadet hätte. Glasvegas … Glasvegas? Habe ich von denen jemals schon etwas gehört? Ich schaute sofort bei cd-starts.de nach. Eine Britpop-Band. Video bei YouTube geguckt: Ich konnte mich nicht erinnern, das schon einmal gehört zu haben. Aber die Waldorf-Anwälte waren sich sicher, sie konnten es mir sogar beweisen mit IP-Adresse, Anschlusskennung und sogar so technisch überzeugenden Worten wie „hash-Wert“. Na, dann muss es schon so sein. Die schreiben so etwas sicher nicht aus Langeweile.
Hatte ich mir das wirklich einmal aus den dunklen Quellen des Internets „gesaugt“? Was Bittorrent ist, weiß ich natürlich. Schließlich muss ich – rein aus Weiterbildungsgründen – wissen, wovor ich in unseren medienpädagogischen Kursen die Leute warne. Und ich muss auch wissen, welche portable Software ich bei uns blockieren muss. Aber wieso haben die Waldorf-Anwälte (beziehungsweise die von ihnen gedungenen Informatikstudenten*) so etwas meiner IP-Adresse zuordnen können? Hätten sie dann nicht wenigstens eine Band nehmen können, die ich kenne? Hat das jemand anderes über unseren Internet-Anschluß geladen? Mein WLAN ist dicht, da kommt kein Fremder hinein. Und kein Familienmitglied interessiert sich für Britpop. Haben die Anwälte das einfach frei erfunden und gehen auf Dummenfang? Das kann ich mir auch wieder nicht vorstellen, denn der Betrag von 856 € klingt viel zu exakt berechnet, als dass er frei erfunden sein könnte. Der Betrag teilt sich übrigens auf in 350 € für Sony und 506 € Anwaltskosten. Insofern sehe ich eher bei Sony eine gewisse Pauschalisierung, denn eine exakte Schadensberechnung müsste folgendermaßen aussehen: Es müsste die Zeit der Torrentbenutzung, sowie die Zahl von seedern und leechern und natürlich der aktuelle Preis des Albums (z.B. bei Amazon) berücksichtigt werden. Die Strafe müsste umso höher ausfallen, je länger der Torrent offen gehalten wurde und wenn ihn mehr Leute geladen hätten. Wenn er dagegen von vielen anderen seedern mit angeboten wurde, sinkt der eigene Anteil am angerichteten Schaden. Also müsste die Formel so aussehen: Strafbetrag=(Zeit x leecher x CD-Preis)/seeder+ Bearbeitungsgebühr.
(* Die werden später auch einmal entschuldigend sagen: Ich war jung und brauchte das Geld)
Jedenfalls entwarf ich in Gedanken einen sehr überzeugenden Antwortbrief. Mir als einem der letzten Käufer von CDs - quasi dem Retter der Musikindustrie - so zu kommen … Ich habe allein in diesem Halbjahr bereits 17 CDs gekauft, womit ich weit über dem Durchschnitt liege! Aber als ich mir das Schreiben genauer durchlas wurde mir klar, dass ich mir das sparen konnte. Denn die Anwälte erklärten – übrigens nicht in Juristendeutsch, sondern sehr verständlich (sie wollten ja das Geld haben) – dass jedes Antwortschreiben logischerweise eine zusätzliche Bearbeitung ihrerseits erfordern würde, was die Gesamtkosten für mich nur unnötig in die Höhe treiben würde. Und sie hätten schon den niedrigsten Berechnungssatz genommen, der im Anwaltsbereich irgendwie verfügbar sei. Ich hatte sozusagen die Happy-hour abgefasst. Ich meine – es ist ja auch klar, dass die Kanzlei mit dem Verfassen dieses Serienbriefes einen Haufen Arbeit hatte. Und die Mieten in der Münchener Innenstadt wollen auch bezahlt werden. Das verstehe ich gut. Allerdings solle man, so stand es in dem Schreiben, nun ganz schnell die beigefügte Unterlassungserklärung unterschreiben, das sei die einzige Rettung vor dem Gefängnis. Und schnell überweisen. Es war Freitag. Bis Montag musste es da sein.
Sind solche Fristen nicht jenseits des guten Geschmacks? Wer einen Anwalt hat, wird sicher erklärt bekommen, dass das gegen alle möglichen Regelungen verstößt. Aber von den Anderen werden wohl ausreichend viele lieber schnell bezahlen. Das Ganze ist nichts anderes als moderne Wegelagerei.
Was macht man da? Man fragt seinen Freund und Helfer, das Internet. Im Forum von netzwelt.de fanden wir Gleichgesinnte und Hilfe. Man sollte also auf keinen Fall die beigefügte Unterlassungserklärung unterschreiben, stand da. Denn diese ist so formuliert, dass sie einem Schuldeingeständnis entspricht. Man soll aber auf jeden Fall eine modifizierte Unterlassungserklärung (in Fachkreisen: „modUE“) abschicken, da man so die Klage der Plattenfirma (in unserem Fall Sony) abwendet. In der modUE steht dann sinngemäß, dass man hiermit erklärt, niemals das Album Glasvegas der Band Glasvegas im Internet down zu loaden bzw. zu veröffentlichen, allerdings würde man hiermit auch nicht einräumen, so etwas überhaupt schon jemals getan zu haben. Genaugenommen klingt diese Formulierung etwas albern, denn wenn man es tatsächlich schon gedownloadet hat, wird man es nun sowieso nicht mehr zu tun. In dem Forum stand aber weiterhin, man solle nun auch nicht gleich übers Ziel hinausschießen und schreiben, dass man überhaupt keine Musik von der betreffenden Firma downloaden würde. Denn falls dann doch mal eine Klage zu einem anderen Album käme, hätte man sich ja bereits festgelegt und sei nun wirklich kriminell geworden. Das heißt - rein theoretisch - also umgekehrt, dass man andere Alben eigentlich auch weiterhin …
Na, mal sehen, was passiert. Das Vorgehens-Schema sieht für den Klagewellen-Betroffenen so aus: modUE schreiben und zunächst nicht bezahlen. Wenn die Anwälte von anderen Leuten schon genug Geld eingesammelt haben, wird ihnen das vielleicht langweilig und sie vergessen die Sache. Ansonsten muss man sich überlegen, ob man sich selbst einen Anwalt nimmt. Oder eben doch bezahlen, weil der eigene Anwalt ja auch Geld kostet. Anscheinend ist man nicht schlecht beraten, wenn man gerade Hartz4-Empfänger ist, denn da kann man Rechtshilfe beanspruchen. Das bedeutet nun wiederum im Umkehrschluß, dass man als „Hartzie“ bedenkenlos … aber ich will hier keine falschen Anregungen vermitteln.
Jedenfalls – und das wollte ich eigentlich nur schreiben – ist ja auch Michael Jackson bei Sony unter Vertrag, wenn man das post mortem noch so sagen darf. Und da in diesen Tagen unter Garantie überdurchschnittlich viele Leute Jacksons Musik herabladen, sollten die Anwälte der Kanzlei mal lieber Michael-Jackson-Torrents mitloggen. Das verspricht ein viel einträglicheres Geschäft, so dass sie die paar Glasvegas-Fälle durchaus abhaken können.
Den gestrigen Nachmittag kann ich eigentlich als Arbeitszeit abrechnen. Genaugenommen sogar als Dienstreise. Und somit kann ich auch Reisekosten geltend machen. Ich muss dafür auch dringend noch nachträgliche Fördermittel beantragen.
Es begann damit, dass beim letzten Elternabend gefragt wurde, ob nicht alle Eltern eine gemeinsame Wanderung unternehmen wollten? Und ich schaute nicht schnell genug woanders hin und hatte plötzlich die Verantwortung, diese Wanderung zu organisieren. Theoretisch wäre das kein Problem gewesen, denn wir gehen ja oft genug wandern und mir fielen sofort mehrere Touren ein. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die von manchen Eltern möglicherweise als zu lang eingestuft werden würden. Und auf das absehbare slowly-dahinschlendering hatte ich wenig Lust. Deshalb griff ich zu dem Trick, eine Wanderung zu planen und alternativ für die Schüler, denen Wandern zu langweilig sein könnte, parallel dazu eine Mountainbike-Tour anzubieten. Natürlich würde ich dann die MTB-Route mit fahren (einer muss es ja machen). Für die Wanderfreunde würde ich eine kürzere Strecke aussuchen. Für sie bereitete ich eine Karte mit exakten Wege-Hinweisen vor.
Wer gestern am vereinbarten Treff nicht anwesend war: Wanderfreunde. Also blieb es bei uns Radlern, was mir letztlich recht war, denn das ersparte mir Abstimmungsprobleme, den gemeinsamen Zielort halbwegs zeitgleich zu erreichen.
Ja, und so trieb ich bald einige 14jährige 25 km den Elbhang mehrfach hoch und wieder herunter. Und während wir so vor uns hin keuchten, wurde mir klar, dass diese Aktion eigentlich nicht nur eine simple Radtour war, sondern viel mehr: ein Projekt ! Mit Jugendlichen, Multimedia und sogar web 2.0.
Denn ein Projekt war es sowieso schon einmal. Das Wort „Projekt“ hört man ja dauernd (und manche können es schon nicht mehr hören). Was ist ein Projekt? Wenn mehrere Leute etwas zusammen machen und ein gemeinsames Ziel dabei haben. Zusammen Bier trinken gehen um nachher ordentlich abgefüllt zu sein, reicht beispielsweise schon. Das erfüllt bereits alle Bedingungen, um als Projekt durch zu gehen (und klingt auch besser, als "ich gehe zum Saufen!"). Es wäre freilich noch kein besonderes Projekt - das gebe ich zu. Irgendwas mit Kindern oder Jugendlichen ist da schon viel besser. Dann ist es schon generationsübergreifend. Und als Steigerung noch so wie heute: Zusätzlich mit Multimedia und web 2.0! Denn das Multimediale war ja, dass wir eben keinerlei elektrische Geräte mit dabei hatten. Kein Handy, keine PSP, kein iPhone, kein GPS-Gerät. Das klingt unglaublich, hat sich aber exakt so abgespielt. Projektname: „Selbsterfahrungstrip ‚3 Stunden offline‘. Jugendliche verzichten unter Anleitung von erfahrenen Medienpädagogen (das war ich) im outdoor-Bereich wenigstens mal für einige Stunden auf Multimedia“. Und nun blogge ich das wiederum noch ins web 2.0.
Das klingt einfach atemberaubend. Die Kids haben die Tour inzwischen überstanden. Was sie natürlich später, zu Hause, ihren Freunden sofort über die social networks gechattet haben. Ich habe das Projekt selbstverständlich komplett mit der Digitalkamera dokumentiert. Dieses eine Gerät war schon zwingend erforderlich. Na, und mein Handy für alle Fälle. Das war ja – für mich als Projektleiter – gar nicht anders machbar.
Die Bilder kann ich aber hier im web 2.0 nicht mit einfügen, da in dem Moment sofort das Thema „Jugendliche und Datenschutz im Zeitalter der medialen Vernetzung“ greifen würde (darüber habe ich mich sicherheitshalber nur im web 1.0 informiert – in diesem web 2.0 weiß man ja nie … ). Und da kann man sehen, dass auch dieses Thema automatisch in meinem Projekt mit auftaucht. Das Ganze nimmt unglaubliche Dimensionen an. Die Fördergelder von Frau von der Leyen werden bestimmt auch ohne Antrag schon morgen auf meinem Konto sein, weil Herr Schäuble ihr diesen blog-Eintrag bestimmt gleich nach der Veröffentlichung zusammen mit meinen Kontodaten übergeben haben wird.
Zum Glück habe ich dank der Briefwahl auch schon die Stadtratswahl absolviert. „Zum Glück“ deshalb, weil ich wegen der dekorativen Wahlplakate, die erst nachher aufgehängt wurden, möglicherweise doch noch etwas anderes gewählt hätte. Wenn ich zur Arbeit* fahre,
(* was diese ominöse Sache sein soll, von der auch Oma und Opa gelegentlich erzählen, beschreibe ich später einmal)
komme ich nun an vielen Plakaten des CDU-Kandidaten Steffen Kaden vorbei: „Anpacken für Dresden“, lese ich. Und genauso stelle ich mir einen Politiker vor. Herr Kaden geht so durch die Stadt, sieht einen Missstand, einen unreparierten Zaun oder auch unser berühmtes „Wiener Loch“ und sagt sich, „das kann doch nicht sein“, und „da muss man doch was machen“ und dann legt er, also Herr Kaden, selbst Hand an. Da fackelt er nicht lange, da werden nicht erst langwierige Anträge eingereicht und Baufirmen beauftragt – nein: Das macht er gleich selbst. Man sieht das ja auch sehr deutlich auf dem Plakat: Er hat den ersten Hemdsärmel bereits hoch gekrempelt, oder ist zumindest gerade dabei. Was für ein glücklicher Zufall, dass ihn der Fotograf exakt in diesem Moment erwischt hat! | ![]() |
![]() | Doch leider: Das ist gar nicht mein Wahlbezirk. Schade. Bei uns ist Frau Müller von der CDU aufgestellt. Naja … da steht zwar, dass sie engagiert ist und so, aber sieht sie wirklich so aus, als würde sie im Notfall mal schnell einen Sack Zement mit herein tragen? Eher nicht. Sie ist mehr der Typ „Mutti, die in der Arbeitspause Kaffe und Kuchen bringt“. Gut – das müsste auch jemand machen beim „Anpacken für Dresden“, aber Frau Müller hat sicher gar nicht die Zeit dafür. Sie muss schließlich immer Informationen in der Zeitung unterbringen, wodurch die Leser erfahren, dass sie ihren Papiermüll (also die Zeitung, wo das gerade drin steht) stets nur in die Container der Firma Hippe stecken sollen und auf gar keinen Fall in die blauen Tonnen der Konkurrenz. Dass die Firma Hippe Frau Müller selbst gehört, ist dabei sicher nur Zufall. |
![]() | Herrn Gebel von der FDP würde ich dagegen auf gar keinen Fall wählen, denn der hat ja die Jacke noch an. Da brauchen wir nicht weiter darüber zu reden. Der packt nicht mit an. Na gut, es könnte sein, dass er das Management verkörpert. Jemand muss schließlich auch die passende Power-Point-Präsentation erstellen, während Herr Kaden das Wiener Loch zu schaufelt. Aber das ist alles Spekulation. |
| Auch nicht so sehr nach „Anpacken für Dresden“ sieht Herr Dr. Hebeis von der DSU aus. Er wirkt eher wie der Mann, der in der Arbeitspause vorbeikommt (nachdem Frau Müller den Kuchen gebracht hat) und ein paar aufmunternde Witze erzählt. Doch bringt uns das wirklich voran? | ![]() |