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Die Ausbildung in Raten zurueckzahlen…

Sonntag, 17.Jan 16:28

Bildungskredite sind hier in Europa noch eher wenig verbreitet und kaum bekannt. Sie sind dafür gedacht, Studium bzw. Ausbildung finanziell zu unterstützen. Dieser Mikrokredit kann maximal eine Höhe von 7200€ betragen und kann beim Bundesverwalltungsamt beantragt werden, wie finanzinform.de mitteilt. Es ist besonders hervorzuheben, dass der Bildungskredit unabhängig vom eigenen bzw. vom Einkommen der Eltern vergeben wird. Diese spezielle Form von Darlehen ist hingegen in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits seit Jahrzehnten Gang und Gebe. Und dies ist auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass beispielsweise ein Student an der Universität von Yale etwa 40.000 US-Dollar pro Jahr an Studiengebühren aufbringen muss. Unglaublicherweise ist der Trend sogar noch steigend. Diese Summe über mehrere Jahre hinweg aufzubringen, ist ohne Unterstützung der Eltern und eigenes Einkommen nahezu unmöglich, weshalb besonders Studenten aus Familien der sozialen Mittelschicht zu Kreditnehmern werden. Sozial Bedürftige oder Arme werden somit kategorisch aus dem Bildungssegment ausgeschlossen, was die Alarmsignale schon längst läuten lässt.

Diese Situation in den USA ist mit jener in Deutschland zwar nicht annähernd vergleichbar, dennoch werden immer öfter Stimmen von jungen Menschen laut, die sich aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht die Ausbildung leisten können, die sie gerne hätten. Die Angebote an Krediten locken und was tut man nicht alles, um später seinen Traumjob ausüben zu können?! Dennoch sollte Vorsicht geboten sein, sodass man nicht den erstbesten Online Kredit annimmt und Zeit seines Lebens die Raten eines krummen Vertrages abbezahlen muss. Möglicherweise finden sich beim Gespräch mit dem persönlichen Betreuer bei der Bank des Vertrauens eher Mittel und Wege, um zum Ziel zu gelangen. Diese teilen im besten Fall auch Informationen über andere Fördermaßnahmen oder Stipendien mit. Jedenfalls sollte man keine Scheu davor haben, solche Informationsgespräche in Anspruch zu nehmen, schließlich heißt es: Fragen kostet nichts!

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